
Niederlagen gegen Leipzig-Ost, Schkeuditz 2 und Mölkau 2 lassen unsere Eintracht im Tabellenkeller festsitzen.
Die ersten Wochen der neuen Saison hatten wir uns definitiv anders vorgestellt. Nach drei Spielen stehen wir leider noch ohne Punkte da. Zeit für einen kurzen Rückblick auf die vergangenen drei Partien.
Leipzig-Ost
Gegen den Tabellendritten der vergangenen Saison spielen wir insgesamt eine starke erste Halbzeit und sind mit Leipzig-Ost absolut auf Augenhöhe. Leider vergeben wir unsere sehr guten Chancen in der ersten Hälfte. Kurz vor der Halbzeit schlägt unser Gegner dann gnadenlos zu und wir gehen mit einem 0:1-Rückstand in die Pause.
In der zweiten Halbzeit sind wir zunächst die ersten 15 Minuten am Drücker und drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Leider gelingt uns dieser nicht. Auch weil wir die Geschenke des Gegners nicht annehmen und stattdessen selbst zwei Geschenke verteilen. Mit einem Doppelschlag erhöht Ost auf 2:0 und 3:0.
Danach ist bei uns leider die Luft raus und wir kommen nicht mehr richtig ins Spiel. Die Gastgeber erhöhen später noch um zwei weitere Tore. So gehen wir am Ende ohne Punkte und – betrachtet man das gesamte Spiel – mit einer deutlich zu hohen Niederlage nach Hause.
Schkeuditz 2
Das wohl vielversprechendste Spiel der vergangenen Wochen. Leider sind wir auch in dieser Partie erneut auf Unterstützung unserer Ü35-Herrenmannschaft angewiesen, da wir einige Ausfälle, Kranke und Urlauber zu verkraften haben.
Nach einem wackeligen Beginn in der ersten Halbzeit gehen wir nach 15 Minuten mit 0:1 in Rückstand. Wir kämpfen uns jedoch zurück ins Spiel und kommen zu einigen Hochkarätern, die wir teilweise auch sehr gut herausspielen.
In der 22. Minute ist es dann Abo (Nr. 10) und unsere Verstärkung aus der Ü35, Wetzi (Nr. 34), die jeweils einen Standard nutzen und das Spiel für uns drehen. Mit einer 1:2-Führung gehen wir in die Halbzeit.
Allerdings müssen wir uns vorwerfen, kurz vor der Pause zwei hundertprozentige Chancen auf das 1:3 und 1:4 liegen gelassen zu haben. Das sollte uns später noch auf die Füße fallen.
Nach Beginn der zweiten Halbzeit plätschert das Spiel bis zur 60. Minute ohne größere Chancen auf beiden Seiten vor sich hin. Dann verlieren wir verletzungsbedingt zwei weitere Spieler und müssen unser ohnehin schon umgestelltes Team erneut neu ordnen.
In der 73. Minute passiert dann leider das Unvermeidliche: Schkeuditz kommt glücklich, aber auch durch ein Missverständnis in unserer Abwehr begünstigt, zum 2:2-Ausgleich.
Was danach passiert, kennen wir leider bereits aus der vergangenen Saison. Warum auch immer lassen wir die Köpfe hängen und geben die Zügel völlig aus der Hand. Schkeuditz trifft innerhalb von zehn Minuten noch zweimal und so verlieren wir am Ende mit 4:2.
Sicherlich das bitterste Ergebnis der vergangenen Wochen. Gerade weil wir eine tolle erste Halbzeit spielen, unsere mangelhafte Chancenverwertung jedoch ein besseres Halbzeitergebnis verhindert. Am Ende verlieren wir dann nicht nur die Konzentration, sondern leider auch alle möglichen Punkte.
Mölkau 2
Vor dem Spiel sind die Karten klar gelegt: In unserem ersten Heimspiel der Saison nach der Platzsperre der ersten Wochen ist der bisher makellose und offensivstarke Tabellenführer Mölkau 2 bei uns zu Gast.
Leider sind wir auch hier durch drei kurzfristige, krankheitsbedingte Ausfälle auf die Unterstützung unserer Ü35 angewiesen. Alle drei Spieler hatten zuvor bereits 90 Minuten in den Beinen. Vielen Dank an dieser Stelle trotzdem noch einmal an Pudding, Andy und Michel!
Dadurch mussten wir unseren Matchplan und die Aufstellung wenige Stunden vor Spielbeginn noch einmal komplett überarbeiten. Trotzdem steht vor dem Anpfiff ein klarer Plan fest.
Leider sollte es an diesem Tag kein kleines Wunder geben.
Unser Plan geht genau zehn Minuten auf und wir sind halbwegs ebenbürtig. Danach spielt sich Mölkau in einen Rausch – und wir uns leider ebenfalls. Allerdings in keinen guten.
Es entwickelt sich ein Rausch aus individuellen Fehlern, bei dem wir als komplettes Team überhaupt nicht gut aussehen. Mölkau spielt einige Spielzüge wirklich stark heraus, wir leisten gerade nach dem 1:0 und 2:0 allerdings kaum Gegenwehr und schenken uns durch einige „Indus“ die weiteren Tore teilweise selbst ein.
So führt Mölkau innerhalb von gerade einmal 16 Minuten mit 6:0.
Jeder, der schon einmal Fußball gespielt hat, weiß, dass ein solcher Spielverlauf meistens einem psychologischen K.-o.-Schlag gleichkommt. Leider bleibt danach nur noch Schadensbegrenzung.
Immerhin bekommen wir es hin, unsere Defensive endlich – wenn auch viel zu spät – zu ordnen. So kassieren wir nach der 26. Minute erst in der 83. Minute wieder ein Gegentor, das zudem durch einiges an Pech zustande kommt.
Die vorherige Spielleistung lässt sich allerdings nicht einfach mit dem Wort „Pech“ zusammenfassen. Auch wenn die vorherigen Saisonspiele ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt waren, war dies ganz klar unsere bisher schlechteste Saisonleistung.
Wir müssen dringend an einigen Stellschrauben drehen und dieses Spiel gemeinsam aufarbeiten.
Gesamtfazit
Nach dem schlechtesten Saisonstart der vergangenen Jahre ist es natürlich schwierig, immer positiv zu denken – gerade weil unsere Saisonziele vor der Saison deutlich anders aussahen.
Aufgeben ist für uns aber selbstverständlich keine Option!
Wir müssen als Mannschaft noch enger zusammenwachsen und unser Spiel sowie unser Auftreten deutlich verbessern. Die Qualität dafür hat diese Mannschaft. Leider bekommen wir sie bisher nicht konstant auf den Platz. Das muss sich dringend ändern.
Wir müssen endlich lernen, füreinander zu kämpfen und füreinander zu spielen. Nur so werden wir aus dem aktuellen Formloch herauskommen.
Die Saison ist noch lang und es wird mit Sicherheit nicht einfacher werden. Jeder einzelne Punkt zählt, damit wir wieder in ruhigere Fahrwasser kommen.
Dafür müssen allerdings auch Dinge wie die Spiel- und Trainingsbeteiligung deutlich besser werden. Nur gemeinsam können wir die aktuelle Situation drehen und langfristig wieder in die richtige Richtung kommen.
An all diesen Punkten müssen wir als Mannschaft gemeinsam arbeiten.
Denn für uns gilt natürlich weiterhin:
„ALLES FÜR DIE EINTRACHT!“ ❤️💙






















